Neue Technologien und Datenqualitätsanforderungen stehen auch 2025 wieder auf der Agenda. Die ersten Speaker:innen haben bereits zugesagt und versprechen spannende Einblicke in aktuellen Trends und Herausforderungen im Datenmanagement.
Der Weg von einem dezentralen Stammdatenmanagement mit zentralen Mappings hin zu einem zentral gesteuerten, workflowbasierten System klingt strategisch sinnvoll – ist in der Praxis aber eine echte Herausforderung. Komplexe Systemlandschaften, widersprüchliche Anforderungen, organisatorischer Widerstand und jede Menge Datenchaos bei Migrationen machten deutlich: Es geht nicht nur um Technik, sondern vor allem um Prozesse und Menschen. Dieser Vortrag gibt einen ehrlichen Einblick in unseren Transformationsprozess.
Das vorgestelle Projekt untersucht die Optimierung der Datenqualität bei der automatisierten Contentbereitstellung für den Onlinehandel am Beispiel von REWE-Online und den Produkten der Schwartauer Werke.
Ziel war es, alle Artikelstammdaten bis Ende Q2 2024 gemäß GS1-Datenqualitätsstandards über Atrify bereitzustellen und visuell sowie inhaltlich zu optimieren. Dabei kommen standardisierte Packshots, Mobile Ready Images und SEO-optimierte Texte zum Einsatz, um die Sichtbarkeit im digitalen Regal und relevante E-Commerce-Kennzahlen zu verbessern.
Let’s talk product content – aber bitte skalierbar, intelligent und kundenzentriert. Douglas und Cosnova berichten darüber, wie sie gemeinsam mit der Plattform BYRD moderne Content-Syndication aufgebaut haben: von automatisierter Lieferanten- und Händleranbindung bis zur KI-basierten Personalisierung von Produktinformationen. Ein Gespräch über die strategische Rolle von PIM in der Kosmetik – und was Handel und Industrie daraus lernen können.
Wie viele Unternehmen befinden auch wir uns auf dem Weg: weg von klassischem Master Data Management, hin zu einem dynamischen, anpassungsfähigen Produktstammdatenmanagement. Dieser Vortrag gibt Einblicke in unsere laufende Transformation – mit all ihren Herausforderungen, Erkenntnissen und der Überzeugung, dass kontinuierliches Hinterfragen und Verbessern der Schlüssel zum Erfolg ist.
Praxisbeispiel wie KI genutzt werden kann, um Verwaltungsprozesse im Einzelhandel automatisiert werden können. |
Alle sprechen von KI und GenAI. Wie aber kann ich persönlich in meiner täglichen Arbeit von den neuesten Technologien profitieren? Eike Folkerts, Business Line Retail, Head of Business Development bei adesso SE, zeigt anhand konkreter Use Cases wie z.B. dem Umgang mit GS1 Stammdaten Guidelines, welche Möglichkeiten bereits heute bestehen.
Der Vortrag "Datenqualität im Fokus: Die Data Governance-Initiative der Vaillant Group" zeigt, wie die Vaillant Group ihre strategische Neuausrichtung durch den Aufbau einer spezialisierten Data Governance Abteilung mit Anbindung an die Geschäftsführung vorantreibt.
Diese Initiative schafft klare Rollen und Aufgaben innerhalb der Datengovernanceorganisation und setzt auf ein föderiertes Modell mit klarer Verantwortung in den Fachbereichen. Wichtige Maßnahmen umfassen den Ausbau von Kapazitäten in den Fachbereichen, die Definition von Datendomänen und die Identifikation von Dateneignern, sowie die Implementierung von "stay-clean" und "first-time-right" Prinzipien.
In dem Vortrag wird unter anderem das zentrale Repository für Datenqualitätsregeln sowie technische Tools wie ein Data Catalogue und ein Data Quality Tool zum gruppenweiten Monitoring der Datenqualität vorgestellt, die wesentliche Bestandteile der Data Governance sind. Durch gezielte Trainings und Schulungen entsteht eine engagierte Dateneigner-Community. Der Vortrag bietet Einblicke in den aktuellen Stand der Initiative und gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte.
Es wird gezeigt, wie mangelhafte Datenqualität Unternehmen beeinträchtigt,
etwa durch inkonsistente Formate, fehlende Herkunft oder unvollständige Attribute.
Der Weg zu proaktivem Datenmanagement wird skizziert: mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten und strukturierten Prozessen.
Im Zentrum steht das Stammdatenverzeichnis als Basis für Data Governance.
Es wird aufgezeigt, wie es bei DM initial befüllt, kontinuierlich erweitert
und als Grundlage für konsistente Informationen sowie als Basis für Workflows in einer MDG-Software verwendet wird.
Künstliche Intelligenz (KI) bietet enormes Potenzial für Fortschritte im Datenmanagement. Doch für Unternehmen, die KI effektiv nutzen möchten, ist es oft schwierig, zwischen Hype und echtem, praktischem Nutzen zu unterscheiden. Der Vortrag wird die aktuellen KI-Trends durchleuchten und auf Grundlage von über 120 Anwendungsbeispielen aufzeigen, wo KI tatsächlich Mehrwert im Datenmanagement schafft.
Vom Backend zur Verpackung: Wie der GS1 Digital Link zum zentralen Kontaktpunkt zwischen Stammdaten und Konsument:innen wird – und wie Unternehmen ihn für regulatorische Anforderungen wie den Digitalen Produktpass (DPP) sowie für Marketing und Nachhaltigkeitskommunikation nutzen können. |